Dokumente und Materialien zum gemeinsamen Kampf der revolutionären deutschen und polnischen Arbeiterbewegung 1918-1939 (1977)

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  • Verlag: Dietz, Berlin (Ost)
  • 01.01.1977
  • Antiquarisches Buch
  • 335 Seiten
  • Leinengebunden mit Schutzumschlag
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • Buchtitel: Dokumente und Materialien zum gemeinsamen Kampf der revolutionären deutschen und polnischen Arbeiterbewegung 1918-1939 (1977)
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • Verlag: Dietz, Berlin (Ost)
  • Produktart: Antiquarisches Buch
  • Seiten: 335
  • Erscheinung: 01.01.1977
  • Einband: Leinengebunden mit Schutzumschlag
  • Format: 150 x 220 mm

altersbedingter, guter Zustand (Papier gebräunt, Schutzumschlag eingerissen)

In gemeinsamer Arbeit haben Historiker der Deutschen Demokratischen Republik und der Volksrepublik Polen Dokumente und Materialien über den revolutionären Kampf der deutschen und der polnischen Arbeiterbewegung, vor allem der kommunistischen Parteien, in den Jahren 1918 bis 1939 ausgewählt und eingeleitet. Seit 1918 kämpften deutsche und polnische Kommunisten für den Sturz der Ausbeuterherrschaft auf beiden Seiten der Grenze. Deutsche und polnische Bergarbeiter führten gemeinsame Streiks durch, deutsche Landarbeiter und polnische Saisonarbeiter kämpften gemeinsam gegen Ausbeutung und Unmenschlichkeit, deutsche und polnische Kommunisten setzten sich für gemaßregelte Klassenbrüder und für die Verteidigung sozialer Rechte ein. Die unter illegalen Bedingungen wirkende KPP wurde von der KPD in vielfältiger Weise unterstützt. Bezirksorganisationen der KPD der damaligen Grenzgebiete halfen der KPP, Zeitungen, Flugblätter und andere illegale Materialien zu drucken und nach Polen zu transportieren. Deutsche Kommunisten unterstützten die Führung der KPP bei der illegalen Arbeit in Polen.

Als Ende der zwanziger Jahre die Großbourgeoisie beider Länder verstärkt eine chauvinistische und antisowjetische Hetze betrieb und als in Deutschland die Gefahr der Errichtung einer faschistischen Diktatur immer drohender wurde, traten die KPD und die KPP dagegeb auf. Ernst Thälmann, Wilhelm Pieck und Theodor Neubauer sowie Funktionäre der KPP riefen auf gemeinsamen Kundgebungen im deutsch-polnischen Grenzgebiet zum verstärkten Kampf auf. "Wir, die Kommunisten von Deutsch- und Polnisch-Oberschlesien...proklamieren...die Vebrüderung der deutschen und polnischen Arbeiter zum Kampf gegen den deutschen und polnischen Kapitalismus und zur Verteidigung der Sowjetunion." hieß es in einer Proklamation der Bezirksleitung der KPD und des Bezirkskomitees der KPP 1930.

Mit der Errichtung des Faschismus in Deutschland entstanden schwierige Bedingungen für den gemeinsamen Kampf. Hatte bisher die KPD die KPP unterstützen können, so erlangte jetzt die Hilfe der KPP für die illegale KPD große Bedeutung. Polnische Kommunisten unterstützen die deutschen Kommunisten beim Übergang in die Illegalität, halfen illegale Druckschriften nach Deutschland zu transportieren, brachten deutsche Kommunisten und andere Antifaschisten, die aus Hitlerdeutschland fliehen mussten, in Sicherheit und organisierten Solidaritätskundgebungen für die deutschen Antifaschisten. Deutsche, polnische und tschechoslowakische revolutionäre Kräfte bildeten Grenzkomitees zur Koordinierung des gemeinsamen Kampfes. Deutsche und polnische Kommunisten und andere Antifaschisten wandten sich gegen die zunehmende Kriegsgefahr. Auch nach dem Überfall auf Polen, mit dem Hitlerdeutschland den zweiten Weltkrieg entfesselte, setzten sie gemeinsam den Kampf fort.

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