Max Hoelz (1983)

Wege und Irrwege eines Revolutionärs. Biographie
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  • Verlag: Verlag Neues Leben, Berlin (Ost)
  • 01.01.1983
  • Buch
  • 336 Seiten
  • festgebunden mit Schutzumschlag
  • ISBN: RA00303
  • AutorInnen: Gebhardt, Manfred
  • Buchtitel: Max Hoelz (1983)
  • Untertitel: Wege und Irrwege eines Revolutionärs. Biographie
  • ISBN: RA00303
  • Verlag: Verlag Neues Leben, Berlin (Ost)
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 336
  • Erscheinung: 01.01.1983
  • Einband: festgebunden mit Schutzumschlag
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Wo immer sein Name fiel, blieb niemand gleichgültig. Die einen nannten ihn in einem Atemzug mit Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, für die anderen war er ein Räuberhauptmann, Schinderhannes und Rebellentyp. Wieder andere sahen in ihm eine Art Robin Hood oder Karl Moor. Wer war er wirklich? Der Streit um seine Person ist nie verstummt.

Vom evangelischen Keuschheitsbund "Weißes Kreuz" führt sein Weg über die Schützengräben des Ersten Weltkriegs zur roten Fahne, in die Reihen der revolutionären Arbeiterbewegung. An der Spitze des Falkensteiner Arbeitslosenrates errichtet er in der Novemberrevolution 1918/19 im Vogtland eine Gleichheitsgesellschaft, eine Art utopischen Kommunismus; er nimmt von den Reichen und gibt den Armen mit vollen Händen.

Tollkühn kämpft er 1920 als "roter General" gegen die Kapp-Putschisten und als Kommandeur der bewaffneten Arbeiterformationen 1921 in den mitteldeutschen Märzkämpfen. Sein Name geht von Mund zu Mund, flößt den Herrschenden Angst ein, verleiht den Unterdrückten Kraft. Seine Taten sind nicht immer zweckentsprechend, doch sie entspringen der Liebe zum Proletariat, dem Hass gegen die Bourgeoisie.

In siebenjähriger Kerkerhaft wird er zum Symbol des Widerstandes. Gemeinsam mit Clara Zetkin verleiht ihm die junge Sowjetmacht als erstem Deutschen den Rotbannerorden. Heinrich Zille und Arnold Zweig, Käthe Kollwitz und Albert Einstein, Heinrich und Thomas Mann, Becher und Brecht, Ringelnatz, Rowohlt, Tucholsky und viele andere setzen sich für seine Befreiung ein. 100 000 Berliner empfangen ihn im Lustgarten nach seiner Entlassung aus der Haft. Schon zu Lebzeiten, erst recht aber nach seinem Tod im Jahr 1933 beginnen sich Legenden um ihn und seine Taten zu ranken.
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