Prestige und Kulturwandel (1973)

Eine Studie zum Verhältnis subjektiver und objektiver Faktoren des kulturellen Wandels zur Klassengesellschaft bei den Azteken
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  • Verlag: Focus, Wiesbaden
  • 01.01.1973
  • Antiquarisches Buch
  • 123 Seiten
  • Klappenbroschur
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • AutorInnen: Mario Erdheim
  • Buchtitel: Prestige und Kulturwandel (1973)
  • Untertitel: Eine Studie zum Verhältnis subjektiver und objektiver Faktoren des kulturellen Wandels zur Klassengesellschaft bei den Azteken
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • Verlag: Focus, Wiesbaden
  • Produktart: Antiquarisches Buch
  • Seiten: 123
  • Erscheinung: 01.01.1973
  • Einband: Klappenbroschur
  • Reihe (Titel): Kulturanthropologische Studien zur Geschichte
  • Bandnummer: 2
  • Format: 140 x 210 mm

altersbedingter Zustand; geringe Anstreichungen im Text

ISBN 3-920352-91-2

Die Entstehung der Klassengesellschaft ist bisher nur von der Seite der objektiven, bewusstseinsunabhängigen sozialen Prozesse beschrieben worden. Diese Arbeit unternimmt es, auch den subjektiven Faktor dieser spezifischen Form des Kulturwandels in seinem dialektischen Verhältnis zum objektiven Faktor zu analysieren. Der Begriff des Prestiges dient gleichsam als Leitfaden der Analyse, um sichtbar zu machen, wie sich gesellschaftliche Gesetzmäßigkeiten im Bewusstsein der handelnden Individuen durchsetzen. Am Beispiel der aztekischen Kultur wird das Verhältnis zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Ideologie in ihrem historischen Wandel von der segmentären Gesellschaftsform zur Klassengesellschaft dargestellt und die neue Rolle der Gewalt im Aufbau der Gesellschaft gezeigt. Ein Ansatz zur Lösung jenes soziologischen Rätsels, wie eine Minderheit über eine Mehrheit herrschen könne (Hume), findet sich in Phänomenen des Prestiges, das die Gewalttätigkeit der Herrschenden akzeptabel macht, weil es die subjektiven Wünsche der Beherrschten nach dem Herrschaftsprinzip ausrichten kann.

Mario Erdheim, 1940 in Quito geboren, studierte Ethnologie, Geschichte und Psychologie in Wien, Basel und Madrid, lehrte an verschiedenen Universitäten in der Bundesrepublik und in der Schweiz und arbeitet als Psychoanalytiker in Zürich.
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