Briefwechsel 1906-1939 2 Bände (2004)

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  • Verlag: edition diskord, Tübingen
  • 01.02.2004
  • Antiquarisches Buch
  • 1050 Seiten
  • Leinengebunden mit Schutzumschlag
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • AutorInnen: Sigmund Freud|Max Eitingon
  • Buchtitel: Briefwechsel 1906-1939 2 Bände (2004)
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • Verlag: edition diskord, Tübingen
  • Produktart: Antiquarisches Buch
  • Seiten: 1050
  • Erscheinung: 01.02.2004
  • Einband: Leinengebunden mit Schutzumschlag
  • Reihe (Titel): Quellen und Abhandlungen zur Geschichte der Psychoanalyse
  • Bandnummer: 1
  • Format: 135 x 215 mm

sehr guter Zustand

ISBN 3-3-89295-741-X

Der Briefwechsel zwischen Sigmund Freud und Max Eitingon ist die letzte große Schüler-Korrespondenz Freuds, die bisher unveröffentlicht war, und eine zentrale Quelle zur Geschichte der Psychoanalyse. Max Eitingon, der in Russland geborene, in Leipzig aufgewachsene, in Zürich ausgebildete Psychiater wird darin erstmals in seiner ganzen Bedeutung für die Geschichte der Psychoanalyse fassbar. Seine Leistung lag hauptsächlich in den Bereichen Ausbildung, Organisation, Publikationswesen. Hier erwies er sich als tatkräftiger, diplomatisch kluger und kaufmännisch versierter Helfer Freuds. Als Mitglied einer reichen Pelzhändlerdynastie konnte er die Psychoanalyse auch immer wieder durch mäzenatische Zuwendungen unterstützen. Im Bereich der Ausbildung spielte Eitingon eine Schlüsselrolle, insofern er 1920 das Berliner Psychoanalytische Institut gründete, das weltweit zum Modell psychoanalytischer Lehrstätten wurde. In der Folgezeit übernahm er den Vorsitz der Internationalen Unterrichtskommission, die sich bemühte, international einheitliche Richtlinien der psychoanalytischen Ausbildung aufzustellen. Der anhaltende, am Ende erfolglose Kampf auf dieser Ebene, den Eitingon im Einvernehmen mit Freud gegen den Widerstand vor allem der Amerikaner führte, wird im Briefwechsel der beiden Männer reich dokumentiert. In der nuancierten Erschließung dieser Vorgänge, an denen die Internationale Psychoanalytische Vereinigung fast zerbrochen wäre, liegt ein besonderes Verdienst der hier vorgelegten Edition.

Max Eitingon, 1881 im galizischen Mohilew als Sohn eines reichen österreichisch-polnischen Pelzhändlers geboren, wuchs in Leipzig auf, studierte Geschichte, Physik, anorganische Chemie, Zoologie, Kulturphilosophie, Germanistik und Kunstwissenschaften in Leipzig und Medizin in Heidelberg und ließ sich zum Psychiater ausbilden. 1914 meldete er sich freiwillig zum Kriegsdienst. Nach dem Ersten Weltkrieg gründete er gemeinsam mit Karl Abraham die Berliner Psychoanalytische Vereinigung, finanzierte das Psychoanalytische Institut und leitete außerdem die Internationale Unterrichtskommission. 1933 musste Eitingon seinen Vorstandsposten bei der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung aufgeben. Er emigrierte nach Jerusalem, wo er im Juli 1943 starb.
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