Bilder aus der Französischen Revolution (1989)

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  • Verlag: Dietz, Berlin (Ost)
  • 01.01.1989
  • Antiquarisches Buch
  • 440 Seiten
  • Leinengebunden mit Schutzumschlag
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • AutorInnen: Auguste Lazar
  • Buchtitel: Bilder aus der Französischen Revolution (1989)
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • Verlag: Dietz, Berlin (Ost)
  • Produktart: Antiquarisches Buch
  • Seiten: 440
  • Erscheinung: 01.01.1989
  • Einband: Leinengebunden mit Schutzumschlag
  • Format: 125 x 205 mm

Buchblock etwas schief; sonst altersbedingter, guter Zustand

Überarbeitete und gekürzte Fassung des 1964 erstmals unter dem Titel "Schach dem König!" erschienenen Buches von Auguste Lazar

Mit einem Vorwort von Bernd Jeschonnek

ISBN 3-320-01393-9

Auguste Lazar (1887-1970), eine bekannte Erzählerin, beschwört mit diesem Buch, das 1964 erstnals unter dem Titel "Schach dem König!" erschien, eine vergangene Periode herauf, die uns nahe ist: die Große Französische Revolution. Mit dem Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 begann der Siegeszug der Ideen der Französischen Revolution, deren Traditionen wir bewahren. Auguste Lazar hielt ihr Werk weder für einen Roman oder eine schöngeistige Erzählung noch für ein Fach- oder Lehrbuch. Sie legt ihrer Darstellung Träume und Visionen des Studenten Peter zugrunde, der sich in die Zeit der Großen Französischen Revolution der Franzosen zu versetzen vermag und auch Gespräche mit Personen führt, die in jener Zeit gelebt haben. So belauscht Peter die Dispute des Teufels mit seiner königstreuen Großmutter, folgt dem Leichenbegängnis Mirabeaus, mischt sich unter die Sansculotten und spürt in langen Nachtwachen dem Handeln Robespierres nach.

Auguste Lazar gelang es, auf neue Art wissenschaftliche und literarische Darstellungsweise miteinander zu verbinden. Sie schrieb ein lehrreiches, zugleich überaus unterhaltsames Buch, dessen Lektüre man jedem empfehlen kann, der sich über die Ereignisse in Frankreich von 1789 bis 1794 informieren möchte.

 

Auguste Lazar (* 12. September 1887 in Wien; † 7. April 1970 in Dresden; auch Augusta Wieghardt-Lazar, Pseudonym Mary MacMillan) war eine österreichisch-deutsche Schriftstellerin. Auguste Lazar entstammte einer vermögenden und kinderreichen jüdischen Familie. Sie studierte Germanistik und promovierte 1916 in Wien zu E. T. A. Hoffmann. Anschließend wurde sie Lehrerin an mehreren reformpädagogischen Anstalten. 1920 siedelte sie mit ihrem Mann, dem Mathematikprofessor Karl Wieghardt, nach Dresden über (zuerst Johannstadt, später Gruna). Auguste Lazar war eng befreundet mit den Grundigs und der Familie Klemperer, ebenso mit ihrer früheren Schülerin Helene Weigel und Rudolf Leonhard. 1924 verstarb ihr Ehemann. Nach 1933 arbeitete sie illegal im antifaschistischen Widerstand, bis sie 1939 nach England emigrieren musste. Dort arbeitete sie bis 1949 als Köchin, bis sie dann wieder nach Dresden zurückkehren konnte. Sie schrieb bevorzugt Kinderbücher, in denen sie intensiv Fragen der politischen Entwicklung behandelte, und unterstützte jahrelang und engagiert junge Autoren. Ihr bekanntestes Kinderbuch Sally Bleistift in Amerika erschien 1935 unter dem Pseudonym Mary Macmillan in Moskau. In der DDR war sie zusammen mit Alex Wedding prägend für Autoren sozialistischer Kinderliteratur. 1953 erhielt sie den Karl-Marx-Orden, 1957 den Vaterländischen Verdienstorden in Bronze und 1962 in Silber sowie 1959 den Martin-Andersen-Nexö-Kunstpreis der Stadt Dresden. Sie starb 1970 in Dresden.

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