Die Weltwährungskrise (1969)

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  • Verlag: Europäische Verlagsanstalt Frankfurt / Europa Verlag Wien
  • 01.01.1969
  • Antiquarisches Buch
  • 151 Seiten
  • kartoniert
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • AutorInnen: Elmar Altvater
  • Buchtitel: Die Weltwährungskrise (1969)
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • Verlag: Europäische Verlagsanstalt Frankfurt / Europa Verlag Wien
  • Produktart: Antiquarisches Buch
  • Seiten: 151
  • Erscheinung: 01.01.1969
  • Einband: kartoniert
  • Reihe (Titel): Politische Ökonomie. Geschichte und Kritik
  • Auflage: 1. Auflage
  • Format: 128 x 207 mm
gelesenes Exemplar mit Anstreichungen und Schmutzspuren

Die Weltwährungskrisen der vergangenen Jahre haben die Frage nach der Funktionsfähigkeit der gegenwärtigen Weltwährungsordnung aufgeworfen. Diese Frage wird meistens mit technischen Reformvorschlägen beantwortet. In dieser Schrift geht es demgegenüber darum, die Weltwährungskrise als einen besonderen Ausdruck der Widersprüche in der kapitalistischen Weltwirtschaft zu analysieren und von diesem Gesichtspunkt die Dollar-, Pfund-, Franc- und DM-Krisen der letzten Jahre zu beurteilen. Während die Krisen bis 1967 noch im wesentlichen Krisen der beiden Reservewährungen Dollar und Pfund Sterling waren, und die Währungsspekulation sich hauptsächlich ans Gold hielt, waren die Krisen vom November 1968 und vom Mai 1969 Krisen der europäischen Währungen, insbesondere des Franc und des Pfundes, aber auch der DM. Die Spekulation wählte jetzt nicht mehr vorrangig das Gold als Fluchtpunkt, sondern in stärkerem Maße die DM. Entsprechend dem unterschiedlichen Charakter der Währungskrisen sind die Reformvorschläge verschieden: Die Vorschläge zur Behebung der Krise der Reservewährungen laufen auf eine Verbesserung von Menge und Umlaufgeschwindigkeit der Weltliquidität hinaus; die Vorschläge zur Behebung der Krise der europäischen Währungen enthalten Pläne zur Veränderung der Wechselkursrelationen. In diesem Zusammenhang ist auch die seit Ende 1968 immer wieder geforderte Aufwertung der DM zu betrachten. Die Gründe der Befürworter und der Gegner einer DM-Aufwertung werden ausführlich auf dem Hintergrund einer Analyse der westdeutschen Wirtschaft abgewogen. Dabei zeigt es sich, dass die Exportoffensive der westdeutschen Wirtschaft seit der Wirtschaftskrise 1966/67 die "fundamentalen Zahlungsbilanzungleichgewichte" - die Ursache für die periodischen Spekulationskrisen - mit hervorgerufen hat und daher die Befürworter der Aufwertung vor allem den Abbau der Zahlungsbilanzungleichgewichte im Sinne haben. Die Gegner der Aufwertung dagegen verfolgen die Strategie, die günstige Situation der westdeutschen Wirtschaft mit relativ niedrigen Löhnen, stabilen Preisen bei anhaltender Konjunktur auf dem Weltmarkt zu nutzen, um die westdeutsche Position auf dem Weltmarkt gegenüber den Konkurrenzländern zu festigen. - Die Krisen des Weltwährungssystems werden nach Auffassung des Verfassers dann zu Krisen der Weltwirtschaft, wenn die schnelle Expansion des Weltmarktes nachläßt und der Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Ländern auf einem stagnierenden Markt um Marktanteile geführt wird.
Elmar Altvater (* 24. August 1938 in Kamen) ist ein deutscher Politikwissenschaftler, Autor und emeritierter Professor für Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Nach der Emeritierung am 30. September 2004 ist Altvater in Forschung und Lehre am Institut weiterhin aktiv. Außerdem ist er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac, und er war im Jahr 2006 Vorsitzender des Ständigen Volkstribunals gegen europäische transnationale Unternehmen.
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