Prosperität in der Krise (1968)

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  • Verlag: Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main/Europa Verlag, Wien
  • 01.01.1968
  • Antiquarisches Buch
  • 312 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • AutorInnen: Joseph M. Gillman
  • Buchtitel: Prosperität in der Krise (1968)
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • Verlag: Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main/Europa Verlag, Wien
  • Produktart: Antiquarisches Buch
  • Seiten: 312
  • Erscheinung: 01.01.1968
  • Einband: Paperback
  • Reihe (Titel): Politische Ökonomie - Geschichte und kritik
  • Format: 125 x 210 mm

altersbedingter, recht guter Zustand

Originalausgabe erschien 1965 bei Marzani & Munsell; aus dem Amerikanischen übertragen von Horst Stenzel

Joseph M. Gillman hat bewiesen, dass er wie kaum ein anderer sowohl das Instrumentarium der Politischen Ökonomie wie die analytischen und praktischen Konzepte der Keynes-Schule beherrscht. Dogmenhistorisch und gleichzeitig systematisch knüpft er an Fragestellungen an, die sich für Keynes aus der Erfahrung der Weltwirtschaftskrise ergaben: Wie ist, vor allem, Vollbeschäftigung dauerhaft zu sichern? Und über Keynes hinaus geht er mit der Frage: Wie kann die Vollbeschäftigung gesichert werden, ohne dass (wie bei Keynes) der Staat gezwungen ist, den Überschuss an "sozialem Mehrwert" aus dem produktiven gesellschaftlichen Zirkulationsprozess herauszunehmen und unproduktiv im Dienste bloßer Schaffung von Kaufkraft zu verwenden? Die von Galbraith lediglich beschriebenen und der Unvernunft des spätkapitalistischen Systems zugeschriebenen Dispositionen zwischen den gesellschaftlichen Sektoren sind für Gillman Ausdruck der Zwangsgesetze einer Gesellschaft, die produktive Anlagen und Leistungen durch planlose Kanäle des Marktgeschehens reguliert, während sie den Hauptanteil an den unproduktiven Investitionen, den Rüstungssektor, staatlich reglementiert.

Mit ungewöhnlicher Präzision und Plausibilität auch für ein breiteres soziologisch und ökonomisch interessiertes Publikum zeigt Gillman, dass der Überschuss an investitionsfähigem, aber nicht produktiv investierbarem Kapital in die Rüstung, die Vergnügungsindustrie und die Reklameapparaturen eingehen muss. Er begnügt sich jedoch nicht mit dem negativen Resultat seiner Analyse, sondern entwickelt ein Konzept, das den Rückfluss am "sozialen Mehrwert" in den produktiven Kreislauf der Wirtschaft ermöglichen würde, ohne die Beschäftigungsstruktur zu gefährden: Erhöhung des Bildungsniveaus, ein staatlich organisiertes System sozialer Sicherheiten, freie Gesundheitspflege, Steigerung des "Produktiven Konsums" der Arbeiter und Angestellten durch Verkürzung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich usw.

Gillman ist sich bewusst, dass die Realisierung der "Welfare-economics" die Basis sprengt, auf der die militarisierten ökonomischen Systeme des Spätkapitalismus beruhen.

Joseph Moses Gillman (1888-1968) war ein amerikanischer marxistischer Ökonom.
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