Elegie auf Rot (1998)

Eine politische Konfession
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  • Verlag: Edition Va Bene, Wien
  • 01.01.1998
  • Antiquarisches Buch
  • 214 Seiten
  • gebunden mit Schutzumschlag
  • ISBN: AR
Mit einem Vorwort von Dr. Heinrich Keller

ISBN 3-85167-076-0

sehr gutes Exemplar

Norbert Leser legt mit seiner "Elegie auf Rot" eine Bekenntnisschrift vor und rundet seine lebenslängliche Auseinandersetzung mit dem österreichischen Sozialismus als Spiegelbild des Sozialismus überhaupt ab.  Es ist die Geschichte einer Entfernung und Entfremdung, die Leser mit hunderttausenden Zeitgenossen teilt, die aber bei ihm ein besonderes Gepräge hat, das mit seinen intellektuellen Leistungen und mit seiner spezifischen Kritik zusammenhängt. Leser lässt den Niedergang einer Partei und deren objektive und subjektive Gründe vor uns erstehen, ohne  deshalb einen trockenen Bericht oder eine kühle Analyse zu liefern. Der Autor wird streckenweise zum funkelnden Ironiker und Satiriker, ohne den Ernst der Sache zu verkennen. Leser verabschiedet sich nicht von den Grundwerten, für die die Sozialdemokratie so lange gestanden ist - er spricht ihr lediglich das Monopol auf die Bewahrung dieser Werte ab und räumt mit einem überholten Selbstverständnis der Partei, die ihren Niedergang beschleunigt hat, auf.

Günter Nenning hat einmal über Norbert Leser geschrieben: "Die SPÖ hat nicht den Historiker, den sie verdient, sie hat einen besseren." Leser rechtfertigt mit diesem Buch dieses Urteil, ohne ein Besserwisser zu sein und den Stab über seine alte Partei zu brechen.
Norbert Leser (1933-2014) war ein österreichischer Sozialphilosoph, bekannt vor allem durch seine kritische Beschäftigung mit der österreichischen Sozialdemokratie.
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