Sozialpolitik im internationalen Vergleich

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  • Verlag: UTB
  • 07.03.2016
  • Buch
  • 250 Seiten
  • kartoniert
  • ISBN: 978-3-8252-4564-1
  • AutorInnen: Ursula Dallinger
  • Buchtitel: Sozialpolitik im internationalen Vergleich
  • ISBN: 978-3-8252-4564-1
  • Verlag: UTB
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 250
  • Erscheinung: 07.03.2016
  • Einband: kartoniert

Sozialstaaten sind auf die Angleichung der Lebensverhältnisse und den Schutz der Bürger („soziale Sicherung“) ausgerichtet. Die Autorin gibt einen kompakten Überblick über die Sozialpolitikanalyse. Studierende werden mit den wesentlichen Theorien bzw. Konzepten und institutionellen Variationen des Sozialstaats vertraut gemacht. Der deutsche Sozialstaat steht dabei im Mittelpunkt und wird in den internationalen Kontext eingeordnet.

Inhalt

Einleitung 9 1. Was ist ein Wohlfahrtsstaat? 13 1.1 Historische Formen der Sozialstaatlichkeit 15 1.2 Sicherheit und Gleichheit 16 1.3 Indikatoren der Sozialstaatlichkeit 19 2. Theorien des Sozialstaats 25 2.1 Modernisierungstheorien 25 2.2 Der Machtressourcen-Ansatz: Macht der Arbeiter – oder von wem sonst? 30 2.2.1 Exkurs: Soziale Bürgerrechte 36 2.3 Der Regime-Ansatz: De-Kommodifizierung und Stratifizierung 37 2.4 Sozialpolitik und Wirtschaft: Varieties of Capitalism 42 3. Einkommensverteilung, Armut und Sozialstaat 45 3.1 Einkommensverteilung und –umverteilung 46 3.1.1 Die funktionale Verteilung 47 3.1.2 Personelle Einkommensverteilung und der Einfluss des Sozialstaats 48 3.1.3 Der Sozialstaat – ein moderner Robin Hood? 57 3.2 Armut und Armutsvermeidung 61 3.2.1 Kinderarmut und ihre Ursachen 64 3.2.2 Armutsreduktion durch den Sozialstaat 69 3.3 Fazit 70 4. Arbeitsmarktpolitik 71 4.1 Erwerbsbeteiligung und Arbeitslosigkeit 72 4.2 Arbeitsmarkt und Institutionen 79 4.2.1 Arbeitslosigkeit in der liberalen Theorie 79 4.2.2 Arbeitslosigkeit verursacht durch Institutionen des Arbeitsmarktes? 82 4.2.3 Eurosklerose und »Welfare without work« 84 4.3 Arbeitsmarktpolitik und ihre Neuausrichtung 87 4.3.1 Formen der Arbeitsmarktpolitik 87 4.3.2 Die neue Arbeitsmarktpolitik: Aktivieren, Fördern und Fordern 89 4.3.3 Folgen der Arbeitsmarkt-Reformen 91 4.4 Fazit 99 5. Alterssicherung 101 5.1 Aufbau der Alterssicherung und Einkommenspakete 102 5.2 Die institutionelle Logik der gesetzlichen Rentenversicherung Deutschlands 105 5.3 Institutionen der Alterssicherung im internationalen Vergleich 108 5.3.1 Bismarck und Beveridge 108 5.3.2 Wie gut wird Altersarmut vermieden? 113 5.4 Demografischer Wandel und Rentenfinanzierung 115 5.5 Rentenreformen der letzten Dekade 118 5.5.1 Die Folgen von Finanzmarktkrisen für private Renten 122 5.5.2 Leistungen für Kindererziehung 123 5.5.3 Folgen der Reformen für künftige Rentner 124 5.6 Fazit 124 6. Pflegepolitik 127 6.1 Demografie und Versorgung 127 6.2 Care 132 6.3 Die Reform der Pflegepolitik 134 6.4 Effekte der neuen Pflegepolitik 138 6.4.1 Care goes public 138 6.4.2 Graue Pflegemärkte 140 6.4.3 Die Entwicklung der Altenpflege und des Pflegearbeitsmarktes 141 6.5 Fazit: Ein neuer Public-Privat-Mix? 144 7. Familienpolitik 147 7.1 Familienpolitik und Unterstützung der Familie 148 7.2 »Welten des Familialismus« 151 7.3 Staatliche Leistungen für Familien 154 7.4 Familienpolitik – Achillesferse des Sozialstaats 159 7.5 Was steigert die Geburtenrate? 160 7.6 Zusammenfassung 162 8. Gesundheitspolitik 165 8.1 Die Entwicklung der Gesundheitskosten 166 8.2 Unterschiedliche Gesundheitssysteme 168 8.3 Zentrale Probleme der Gesundheitssysteme und Reformfähigkeit 170 8.4 Reformen im deutschen Gesundheitswesen 171 9. Der Wandel des Wohlfahrtsstaats: Kürzungspolitik, Globalisierung und Pfadabhängigkeit 175 9.1 Retrenchment 176 9.1.1 Grundlagen 176 9.1.2 Kritik: Politikfeldspezifische Kürzungspolitik statt Resilienz 178 9.2 Institutionentheorien und Wandel sozialstaatlicher Institutionen 182 9.2.1 Pfadabhängigkeit 183 9.3 Globalisierung 186 9.4 Interne Gründe: De-Industrialisierung und neue soziale Probleme 194 9.5 Fazit 195 Abbildungsverzeichnis 197 Tabellenverzeichnis 199 Literatur 201 Glossar 211 Register 215

Dr. Ursula Dallinger ist Professorin für Soziologie und Sozialpolitik an der Universität Trier.
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