Deutsche Schicksale

Intellektuelle unter Hitler und Stalin
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  • Verlag: Europa Verlag, Wien
  • 01.01.1964
  • Buch
  • 256 Seiten
  • kartoniert
  • ISBN: ANTIDIV025
Einbahn geknickt und berieben, sonst sehr gutes Exemplar

Durchgesehen und ausgewählt von Günther Nenning

Inhalt
Standartenführer Krencker (Paris 1934)
Fritz Giga (Madrid 1937)
Wilhelm Firl (Paris 1938)
Rudolf Kantorowicz (New York 1945)
Franz Weiskopf (New Yrk 1946/Berlin 1953)
Peter Huchel (Berlin 1948/München 1958)
Egon Erwin Kisch (Berlin 1948/München 1958)
Wolfram Sievers (Berlin 1948/München 1958)
Fritz Bruegel (Berlin 1949/Hamburg 1963)
Heinrich Manns Tod (Berlin 1950/München 1960)
Lion Feuchtwanger (Berlin 1954)
Ernst Ottwalt (Hamburg 1963)
Alfred Kurella (Hamburg 1963)
Hans Arno Joachim (Hamburg 1963)
Gottfried Kapp (Hamburg 1963)
Abschied von Arthur Koestler (Hamburg 1964)
Alfred Kantorowicz (* 12. August 1899 in Berlin; † 27. März 1979 in Hamburg) war ein deutscher Jurist, Schriftsteller, Publizist und Literaturwissenschaftler jüdischer Herkunft. Er veröffentlichte auch unter dem Pseudonym Helmuth Campe.
Signatur, 1967

Kantorowicz war vor 1933 Redakteur der Vossischen Zeitung, engagierte sich publizistisch gegen den aufkommenden Nationalsozialismus, trat 1931 in die KPD ein und musste 1933 vor den Nazis nach Frankreich flüchten. Er kämpfte weiter gegen den Nationalsozialismus, veröffentlichte Beiträge in zahllosen Zeitschriften, arbeitete am Braunbuch#Braunbuch_1933 mit, wurde Generalsekretär des neuen „Schutzverbandes deutscher Schriftsteller im Ausland“. Er gründete die „Deutsche Freiheitsbibliothek“ und kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg gegen das Francoregime. 1941 konnte Kantorowicz vor den Nazis in die USA flüchten.1946 kam er nach Deutschland zurück und gründete in Berlin die Zeitschrift Ost-West. Nach deren Einstellung trat er in der DDR SED bei und wurde Professor für neue deutsche Literatur an der Humboldt-Universität Berlin. Hier machte er sich einem Namen als Erforscher der Exilliteratur und Herausgeber der Werke Heinrich Manns (12 Bde., 1951–56). 1957 flüchtete er vor der drohenden Verhaftung nach Westdeutschland. Neben anderen autobiographischen Aufzeichnungen veröffentlichte er 1971 sein Buch „Exil in Frankreich. Merkwürdigkeiten und Denkwürdigkeiten“.
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