Die heroische Periode der großen russischen Revolution (1971)

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  • Verlag: Neue Kritik, Frankfurt
  • 01.01.1971
  • Antiquarisches Buch
  • LXVI, 349 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • AutorInnen: Leo N. Kritzman
  • Buchtitel: Die heroische Periode der großen russischen Revolution (1971)
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • Verlag: Neue Kritik, Frankfurt
  • Produktart: Antiquarisches Buch
  • Seiten: LXVI, 349
  • Erscheinung: 01.01.1971
  • Einband: Paperback
  • Reihe (Titel): Archiv sozialistischer Literatur
  • Bandnummer: 24
  • Format: 148 x 208 mm

altersbedingter, guter Zustand; am Einband gebleicht

ISBN 3-8015-0094-2

Reprint der Ausgabe 1929, Verlag für Literatur und Politik, Wien

1924 erschien in Sowjet-Russland das Buch "Die Heroische Periode der Großen Russischen Revolution". Sein Verfasser war Leo Natanowitsch Kritzman (1890-1938), Mitglied der Kommunistischen Partei Russlands (Bolschewiki) und einer ihrer führenden Wirtschaftsfachleute. Seit 1918 hatte er bedeutende Funktionen in den zentralen Wirtschaftsorganen der Sowjetmacht ausgeübt. Sein Buch verstand er als Teil einer Arbeit über die Russische Revolution, als "konkrete Analyse" der ersten Jahre der Sowjetmacht.

Mit Hilfe umfangreichen Materials arbeitet er, ausgehend von einer Phasentheorie, die Widersprüche der Revolution, die Faktoren, die die Entwicklung seit 1917 bestimmten, den Charakter der "proletarischen Naturalwirtschaft" und die Ursachen ihres Scheiterns heraus. Kritzman bedeutet diese "heroische Periode" den Versuch, unmittelbar und ohne Umwege den Aufbau des Sozialismus in Angriff zu nehmen. Gelungen sei dabei die Sicherung der Revolution, während eine neue Ordnung nur bruckstückhaft habe errichtet werden können. Die Widersprüche zwischen proletarischer Revolution und bürgerlicher Agrarrevolution sowie der Druck gegenrevolutionärer Kräfte hätten die Sowjetmacht gezwungen, den "Mechanismus" der Revolution zu stören, d.h. Phasen der Entwicklung vorwegzunehmen, die zwar revolutionär notwendig, wirtschaftlich aber nicht zweckmäßig gewesen seien. Der "Mechanismus" habe sich jedoch durchgesetzt und die Einführung der "Neuen Ökonomischen Politik" erzwungen.

Kritzmans Analyse widerspricht der herrschenden Auffassung, zwischen 1918 und 1921 habe es in Russland nur einen "Kriegskommunismus", nur zeitweilige Maßnahmen in einer "belagerten Festung" gegeben.

Lew Natanowitsch Krizman (1890-1938) war ein marxistischer Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Bis etwa 1930 gehörte er zu den einflussreichsten Ökonomen der UdSSR.
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