Falk, Johanna: Freiheit als politisches Ziel

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  • ISBN: 978-3-593-39590-6
  • Buchtitel: Falk, Johanna: Freiheit als politisches Ziel
  • ISBN: 978-3-593-39590-6
Grundmodelle liberalen Denkens bei Kant, Hayek und Böckenförde

kartoniert, 251 Seiten, 4 Abbildungen
Campus Verlag, September 2012
ISBN 978-3-593-39590-6

€ 35,90

In westlichen Demokratien gilt die Freiheit gemeinhin als das oberste Ziel von Politik. Nicht nur Politiker benutzen den Begriff gerne zur Legitimation ihres Wirkens. Johanna Falk nimmt dies zum Anlass, um den Begriff grundsätzlich zu hinterfragen: Sprechen alle von der gleichen Freiheit – und ist Freiheit wirklich das höchste Ziel liberaler Politik? Dazu vergleicht sie den rechtsstaatlichen Liberalismus Immanuel Kants, den Wirtschaftsliberalismus Friedrich August von Hayeks und den sozialstaatlichen Liberalismus Ernst-Wolfgang Böckenfördes. Der Vergleich zeigt, dass Freiheit im Politischen keineswegs als Wert an sich, sondern vielmehr als Katalysator für andere Werte dient.

Autorin
Johanna Falk, Dr. phil., hat an der Universität Passau in Politikwissenschaften promoviert. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag.

Inhalt
1.Einleitung 9 1.1Forschungsansatz und Autorenwahl 10 1.2Vorgehensweise und Methodik 20 1.3Forschungsstand 23 1.4Positive und negative Freiheit 26
2.Das rechtsstaatliche Modell: Immanuel Kant 32 2.1Einleitung 32 2.2Menschenbild: Vernunft als Aufgabe des Menschen 34 2.2.1Der Mensch als Selbstzweck 35 2.2.2Lebensziel Glück? 36 2.2.3Zwei Welten: Sinne und Verstand 37 2.2.4Das Sittengesetz 39 2.2.5Der gute Wille 43 2.2.6Der Fortschritt zum Guten 45 2.3 Ethik: Innere, moralische Freiheit 46 2.3.1Negative Freiheit: Unabhängigkeit 47 2.3.2Positive Freiheit: Autonomie 48 2.3.3Die Begründung der Freiheit 51 2.3.4Die Würde als Ergebnis der Autonomie 53 2.4 Staatstheorie: Äußere Freiheit 56 2.4.1Das Verhältnis von Moral, Recht und Politik 58 2.4.2Rechtliche Freiheit 61 2.4.3Politische Freiheit 66 2.5 Zwischenfazit: Freiheit bei Immanuel Kant 78
3.Das wirtschaftsliberale Modell: Friedrich August von Hayek 82 3.1Einleitung 82 3.2Menschen- und Gesellschaftsbild: Die Grenzen der Vernunft 86 3.2.1Begrenztes Wissen 87 3.2.2Die Gefahr des Rationalismus 89 3.2.3Tradition und spontane Entwicklung 91 3.2.4Fortschritt als Selbstzweck 93 3.3Sozialphilosophie: Die Freiheit als Wert 96 3.3.1Negative Freiheit: Abwesenheit von Zwang 99 3.3.2Positive Freiheit: Kollektivistische Bedrohung 104 3.3.3Der Wert der Freiheit 112 3.4Staatstheorie: Die Freiheit als Instrument 120 3.4.1Recht: Freiheit als Schutz vor dem Staat 121 3.4.2Politik: Freiheit als Schutz vor der Mehrheit 126 3.4.3Wirtschaft: Freiheit als Mittel zum Wohlstand 132 3.5Zwischenfazit: Freiheit bei Friedrich August von Hayek 142
4.Das sozialstaatliche Modell: Ernst-Wolfgang Böckenförde 147 4.1Einleitung 147 4.2Gesellschafts- und Staatsbild: Solidarität als Aufgabe 150 4.2.1Der Liberalismus und seine Grenzen 150 4.2.2Die soziale Frage 153 4.2.3Der Zweck des Staates 155 4.2.4Die Gemeinschaftsorientierung im modernen Staat 157 4.3Staatstheorie: Ein Recht auf freie Entfaltung 160 4.3.1Recht: Grundrechtliche Freiheit 161 4.3.2Politik: Demokratische Freiheit 179 4.3.3Wirtschaft und Soziales: Eine reale Chance auf Entfaltung 192 4.4Zwischenfazit: Freiheit bei Ernst-Wolfgang Böckenförde 201
5.Fazit 206 5.1Drei liberale Grundmodelle: Gemeinsamkeiten und Unterschiede 206 5.2Der Sinn positiver Freiheit 223 5.3Freiheit als Sekundärwert 232
Abkürzungen 235 Tabellen- und Abbildungsverzeichnis 236 Literatur 237 Dank 250
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