Geschichte der christlichen Gewerkschaften Österreichs (1987)

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  • Verlag: ÖGB-Verlag, Wien
  • 01.01.1987
  • Antiquarisches Buch
  • 947 Seiten
  • gebunden mit Schutzumschlag
  • ISBN: ANTIDIV015
  • AutorInnen: Ludwig Reichhold
  • Buchtitel: Geschichte der christlichen Gewerkschaften Österreichs (1987)
  • ISBN: ANTIDIV015
  • Verlag: ÖGB-Verlag, Wien
  • Produktart: Antiquarisches Buch
  • Seiten: 947
  • Erscheinung: 01.01.1987
  • Einband: gebunden mit Schutzumschlag
  • Format: 150 x 220 mm

Schutzumschlag leicht eingerissen, gutes Exemplar

ISBN 3-7035-0325-4

Das vorliegende Werk über die Geschichte der christlichen Gewerkschaften Österreichs bildet die erste Gesamtdarstellung der Entwicklung der christlichen Gewerkschaften unseres Landes von ihren Anfängen Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, für die alle heute noch verfügbaren Quellen ausgewertet wurden. Entsprechend dem ideologischen Ausgangspunkt der kontinentaleuropäischen christlichen Gewerkschaftsbewegung, weisen auch die christlichen Gewerkschaften Österreichs eine geistige Grundlage auf, die ihre Wurzeln vor allem in der katholischen Soziallehre gefunden hat.

Diese Grundlage hat sie gleichzeitig in alle politischen Auseinandersetzungen eingebunden, denen Österreich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ausgesetzt war, seien es die Wahlrechtskämpfe in der Monarchie, die sich bis zu einem Bürgerkrieg steigernden Konfrontationen in der Ersten Republik, die faschistischen Tendenzen im autoritären System von 1934 bis 1938, oder sei es das Aufbauwerk der Zweiten Republik, an dem die christlichen Gewerkschafter als Fraktion im ÖGB mitgewirkt haben. Ihre spezifische historische Bedeutung liegt jedoch in der geistigen Richtung, die sowohl in Österreich als auch in den anderen europäischen Staaten der sozialen Emenzipation der Abeitnehmer gegeben haben.

 

Reichhold Ludwig, * 8. Dezember 1911 Altaussee, Steiermark, † 29. April 1996 Wien (Friedhof Neustift, Grab 8-7-9 [Bestattung am 8. Mai 1996]), Publizist.

Aus der christlichen Arbeiterbewegung um Leopold Kunschak hervorgegangen, leitete Reichhold 1934-1938 als Chefredakteur die "Christlichsoziale Arbeiter-Zeitung", welche das Ständestaatsregime ziemlich offen kritisierte und die Rückkehr zum demokratischen Parlamentarismus forderte. In der nationalsozialistischen Ära hielt Reichhold Kontakt mit Widerstandsgruppen, nach Kriegsende wurde er 1947 Redakteur des "Kleinen Volksblatts". 1963-1974 war er Leiter der Redaktion der theoretischen Zeitschrift "Österreichische Monatshefte", die von der Österreichischen Volkspartei herausgegeben wurde.

Reichhold trat auch als Autor hervor. Zu seinem erheblichen Œuvre, das von der Erforschung der Geschichte der christlichen Arbeiterbewegung dominiert wird, gehören unter anderem das zweibändige Werk "Europäische Arbeiterbewegung" (1954), "Opposition gegen den autoritären Staat" (1964), "Arbeiterbewegung jenseits des totalen Staates" (1965) und "Geschichte der christlichen Gewerkschaften Österreichs" (1987).

Als Herausgeber betreute er die Werke "20 Jahre Zweite Republik" (1965), "Christentum - Gesellschaft - Sozialismus" (1969), "Geschichte der Österreichischen Volkspartei" (1975) und "Kampf um Österreich. Die Vaterland. Front und ihr Widerstand gegen den Anschluß 1933-1938" (1984, ²1985).

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