Helden und andere Probleme

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  • Verlag: Wallstein
  • 31.08.2020
  • Buch
  • 300 Seiten
  • gebunden mit Schutzumschlag
  • ISBN: 978-3-8353-3832-6

Die Zivilisation steht auf dünnem Eis. Hier riskiert ein Intellektueller einen Blick in die abgründige Tiefe!

In seinen Essays diskutiert Jan Philipp Reemtsma das Unbehagen an einer Zivilisation, zu der die Gewalt als mögliche, vielleicht sogar als attraktive Lebensform gehört, eine Lebensform, die sich nicht aus niederen Instinkten, sondern aus praktizierter Bedenkenlosigkeit, aus der Gewährung von Macht oder aus dem Versprechen vermeintlicher Grandiosität erklären lässt. Er geht diesem Problem in seiner historischen, rechtlichen und anthropologischen Dimension nach, indem er Werke der literarischen Tradition seit der »Ilias« nach den in ihnen enthaltenen und künstlerisch gestalteten Gewaltkonstellationen befragt. Reemtsmas Essays sind anregend, gedankenreich und voller Überraschungen, an denen er die Leserinnen und Leser wie im Gespräch teilnehmen lässt.

Aus dem Inhalt:

Der Held, das Ich und das Wir

Gewalt, der blinde Fleck der Moderne

Gewalt als Lebensform

»Was hast du?«

Sophokles über den Schmerz

Das Scheinproblem Willensfreiheit

Jan Philipp Reemtsma ist Philologe. Er gründete das Hamburger Institut für Sozialforschung und ist Geschäftsführender Vorstand der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.
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