Grundlegung zur Metaphysik der Sitten

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  • Verlag: Meiner
  • 08.09.2016
  • Buch
  • XLI, 122 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-7873-2877-2
In der 1785 veröffentlichten „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ formuliert Kant erstmals die Prinzipien einer universalistischen Ethik der Autonomie, deren Einfluss bis heute ungebrochen ist. Schon beim Übergang von der gemeinen zur philosophischen Vernunfterkenntnis findet man die Hauptgedanken: In der Ethik geht es nicht primär um das gute Leben und das Glück, und es geht zunächst auch nicht darum, welche Handlungserfolge erzielt werden; Gegenstand moralischer Hochschätzung sind vielmehr Intentionen und Maximen. Gut ist, was für alle vernünftigen Wesen gilt, weil es von ihnen als autonomen und vernünftigen Wesen gewollt wird.

Die Schrift ist kurz, einfach gegliedert und verständlich geschrieben. Sie eignet sich daher als Einführung in Kants Ethik, enthält aber zugleich als Grundlegung alle wesentlichen Gedanken seiner praktischen Philosophie.

Der Text wurde auf der Grundlage der Originalausgabe von 1785/86 völlig neu erstellt. Eines der wichtigsten Bücher der Philosophiegeschichte liegt damit in einer zuverlässigen und preisgünstigen Neuausgabe vor. Für die zweite Auflage 2016 wurde die Einleitung von den Herausgebern grundlegend überarbeitet und die Bibliographie auf den neuesten Stand gebracht.

  • InhaltsverzeichnisV
  • Einleitung. Von Bernd Kraft und Dieter SchöneckerVII
  • I. Die Entstehungsgeschichte der GMSVII
  • II. Aufbau und GedankengangXIV
  • III. Editorischer BerichtXXXIX
  • Immanuel Kant - Grundlegung zur Metaphysik der Sitten1
  • Vorrede3
  • Erster Abschnitt - Übergang von der gemeinen sittlichen Vernunfterkenntnis zur philosophischen11
  • Zweiter Abschnitt - Übergang von der populären sittlichen Weltweisheit zur Metaphysik der Sitten27
  • Die Autonomie des Willens als oberstes Prinzip der Sittlichkeit68
  • Die Heteronomie des Willens als der Quell aller unechten Prinzipien der Sittlichkeit69
  • Einteilung aller möglichen Prinzipien der Sittlichkeit aus dem angenommenen Grundbegriffe der Heteronomie70
  • Dritter Abschnitt - Übergang von der Metaphysik der Sitten zur Kritik der reinen praktischen Vernunft75
  • Der Begriff der Freiheit ist der Schlüssel zur Erklärung der Autonomie des Willens75
  • Freiheit muß als Eigenschaft des Willens aller vernünftigen Wesen vorausgesetzt werden.76
  • Von dem Interesse, welches den Ideen der Sittlichkeit anhängt78
  • Wie ist ein kategorischer Imperativ möglich?83
  • Von der äußersten Grenze aller praktischen Philosophie 86
  • Schlußanmerkung95
  • Anmerkungen der Herausgeber97
  • Bibliographie101
  • Register111

Immanuel Kant wird 1724 in Königsberg geboren. Mit 16 Jahren beginnt er das Studium der Theologie, Philosophie und Naturwissenschaften an der Königsberger Universität. Jedoch erst im Alter von 46 Jahren erhält er eine ordentliche Professur für Logik und Metaphysik in Königsberg. Als wirkungsmächtigster deutscher Philosoph neben Hegel erlangt Kant schon zu Lebzeiten einen legendären Ruf. Er verbringt sein Leben alleinstehend und einem strengen selbstauferlegten Tagesablauf folgend, der Anlaß zu zahlreichen überlieferten Anekdoten bietet. Kant stirbt in hohem Alter von 80 Jahren 1804 in Königsberg.
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