Lebenslauf eines dicken Mannes, der Hamlet hieß (1983)

Roman
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  • Verlag: Klett-Cotta, Stuttgart
  • 01.01.1983
  • Antiquarisches Buch
  • 227 Seiten
  • gebunden mit Schutzumschlag
  • ISBN: ANTIDIV010
  • AutorInnen: Georg Britting
  • Buchtitel: Lebenslauf eines dicken Mannes, der Hamlet hieß (1983)
  • Untertitel: Roman
  • ISBN: ANTIDIV010
  • Verlag: Klett-Cotta, Stuttgart
  • Produktart: Antiquarisches Buch
  • Seiten: 227
  • Erscheinung: 01.01.1983
  • Einband: gebunden mit Schutzumschlag
  • Reihe (Titel): Cotta's Bibliothek der Moderne
  • Bandnummer: 11
  • Format: 110 x 175 mm

sehr guter Zustand

ISBN 3-608-95031-1

"Er ist fett und kurz von Atem": wohl in Anknüpfung an diese Worte der Königin in Shakespeares "Hamlet" hat Georg Britting in seinem Roman "Lebenslauf eines dicken Mannes, der Hamlet hieß" (1932) die Gestalt seines fetten Dänenprinzen entworfen, für den es nur eine Situation gibt, mit der er ganz einverstanden ist, das genüssliche Schmausen an reichgedeckter Tafel. Alles andere Tun und Trachten ist ihm zutiefst zweifelhaft, erfüllt ihn mit Gleichgültigkeit und Befremden. Der fette Hamlet, als siegreicher Feldherr aus der Schlacht heimkehrend, auf einem zu kleinen Pferd reitend: dieses heiter-melancholische Bild der Unangemessenheit kann gleichnishaft für Hamlets gestörtes Verhältnis zur Welt stehen. In einer Folge von acht episodischen Einzelbildern - entwickelt aus dem Ophelia-Kapitel "Das Landhaus" (ursprünglich eine selbständige Erzählung und als solche bereits 1928 veröffentlicht) - werden in Momentaufnahmen jeweils wichtige Stationen im Leben des wunderlichen Prinzen markiert. Es sind zum teil Szenen von dämonischer Größe und goteskem Humor, so etwa das tödliche Fress- und Saufduell, in dem Hamlet den Mord an seinem Vater rächt. Der Becher als Waffe.

Brittings einziger Roman, der als eines der großen Werke des späten Expressionismus gilt.

Georg Britting wurde 1891 in Regensburg geboren, wo er auch studierte. 1914 zog er als Freiwilliger in den Krieg, danach zog er nach München und arbeitete als Schriftsteller. Er gab "Die Sichel" heraus, eine Zeitschrift für Dichtung und Grafik. Schrieb Dramen, einen Roman und zahlreiche Erzählungen und Gedichte. 1953 Immermann-Preis, 1959 Bundesverdienstkreuz, 1961 Großer Preis von Nordrhein-Westfalen. In seinen Werken stehen Naturimpressionen teils unwirklichen oder erschreckenden Handlungen gegenübber. Britting starb 1964 in München.
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