Wirtschaftssoziologie

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  • Verlag: UTB
  • 17.06.2015
  • Buch
  • 283 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-8252-4293-0
Neue Zugänge zur Wirtschaft: die neue Wirtschaftssoziologie kompakt! Unternehmen, Märkte, Geld, Rationalität sind zentrale Institutionen moderner Wirtschaft und Gesellschaft. Wer einen sozialwissenschaftlichen Zugang zu wirtschaftlichem Handeln, Strukturen und Prozessen sucht, findet in dieser Einführung die wichtigen Klassiker, wegweisenden Theorien und bedeutenden empirischen Studien dargestellt. Nach einer Diskussion des Wirtschaftsverständnisses werden klassische Zugänge (Marx, Weber u.a.) dargestellt, nach den wirtschaftssoziologischen Problemstellungen gefragt und die soziologischen Grundbegriffe darauf angewendet. Mit der Darstellung der zentralen theoretischen Konzepte der Wirtschaftssoziologie wird der weitere Blick der Soziologie auf Märkte, Unternehmen, Branchen und Wirtschaftssysteme dargestellt. Neu ist die Zusammenstellung der in den letzten Jahren vorgelegten wichtigsten empirischen Studien zu Kunst-, Wein- und Arbeitsmärkten, zur Entstehung und zur Struktur der großen Unternehmen sowie auch von Wirtschaftsregionen und  -branchen. Wer sich über Unternehmen, Märkte und Wirtschaftssysteme informieren möchte, findet hier wichtige Klassiker, wegweisende theoretische Konzepte und bedeutende empirische Studien dargestellt. Die kompakte Einführung dient als Einstieg in die Thematik.

Inhalt

Abbildungsverzeichnis 9

1. Der Gegenstand der Wirtschaftssoziologie 11

1.1 Zur Geschichte der Wirtschaft als Praxis 11

1.1.1 Wirtschaftsweisen und Gesellschaftsstrukturen 12

1.1.2 Das „vormoderne“ Wirtschaftshandeln 14

1.2 Begriff und Ökonomie: Wirtschaft als Handlungs- und Wissensbereich 16

1.2.1 Wirtschaft in praktisch-ethischen und politischen Lehren 17

1.2.2 Die klassische Ökonomie und ihre gesellschaftlichen Grundlagen: Frankreich und England im Vergleich 20

1.3 Wirtschaft als Markt: Die Wirtschaftstheorie und ihre Modellwirtschaft 23

1.3.1 Die naturwissenschaftlichen Grundlagen der modernen Ökonomie 23

1.3.2 Subjektive Nutzentheorie und Marktmechanismus 25

1.3.3 Die Ökonomik der Gegenwart 28

1.4 Das Erkenntnisobjekt der Wirtschaftssoziologie 30

1.4.1 Wirtschaft als praktisches Handeln 31

1.4.2 Vielfalt und Wandel der Wirtschaft der Gegenwart 33

1.4.3 Der Gegenstand der Wirtschaftssoziologie und die Praxiswirkungen der Ökonomie 37

2. (Re)Konstruktion einer komplexen Tradition 41

2.1 Visionen und Analysen der modernen Wirtschaftsgesellschaft 41

2.1.1 Die kommerzielle Gesellschaft des Adam Smith: Sozialer Individualismus und moralische Ordnung 41

2.1.2 Die industrielle Gesellschaft und die Soziologie 44

2.1.3 Die kapitalistische Gesellschaft: Karl Marx und die dialektische Dynamik der Produktionsverhältnisse 47

2.2 Positionen und Perspektiven 52

2.2.1 Historische und institutionalistische Ökonomie und ihre wirtschaftssoziologische Relevanz 52

2.2.2 Reine Ökonomie, Wirtschaftssoziologie und Sozialökonomie 57

2.2.3 Individualistische Sozialwissenschaft 63

2.2.4 Die Krise der Gemeinschaft: Soziologische Kritik der individualistischen Marktgesellschaft 69

2.2.5 Kulturanalyse und Zeitdiagnostik: Simmel, Sombart und Mannheim 74

2.2.6 Zwischen Markt und Staat: Die Krise des liberalen Kapitalismus 79

2.3 „Klassiker“ der Wirtschaftssoziologie 82

2.3.1 Max Weber: Wirtschaftssoziologie in verstehenderklärender Absicht 82

2.3.2 Joseph A. Schumpeter: Kapitalistische Entwicklung, Wirtschaftsanalyse und Wirtschaftssoziologie 93

2.3.3 Karl Polanyi: Einbettung und institutionelle Einrichtung der Wirtschaft 99

2.3.4 Adolph Lowe: Ökonomie, Soziologie und soziale Ziele 103

2.3.5 Die funktionalistische Synthese von Wirtschaft und Gesellschaft in Amerika: Talcott Parsons 107

3. Grundfragen und Problemstellungen der Wirtschaftssoziologie 113

3.1 Zur Gegenwartsrelevanz der klassischen Problemstellungen 113

3.1.1 Rationalisierung der Wirtschaft und der Kultur 113

3.1.2 Folgen wirtschaftlicher Transformation für Gesellschaft und Gemeinschaft 117

3.1.3 Wirtschaft, Macht und soziale Ungleichheit 119

3.1.4 Soziale und kulturelle Grundlagen der Wirtschaft 121

3.1.5 Wirtschaft als Mittel für soziale Ziele? 122

3.2 Grundlinien der Konstitution der Wirtschaftssoziologie in der Nachkriegsphase 123

3.2.1 Zuordnung der Wirtschaftssoziologie 123

3.2.2 Wirtschaftssoziologie zwischen Empirie und Theorie 125

3.2.3 Ökonomische Ansatzpunkte für eine sozialwissenschaftlichen Integration 128

3.2.4 Ausblick und Grundfragen 130

4. Neuere wirtschaftssoziologische Ansätze 135

4.1 Der Neuaufbruch in den 1980er Jahren 135

4.2 „Neue Wirtschaftssoziologie“ 141

4.2.1 Das Forschungsprogramm von Mark Granovetter 142

4.2.2 Netzwerkforschung und neue Wirtschaftssoziologie 152

4.2.3 Position und Stand der neuen Wirtschaftssoziologie 164

4.3 Das Rational Choice-Programm 166

4.3.1 Das Forschungsprogramm von James S. Coleman 170

4.3.2 Wirtschaftssoziologische Umsetzung 174

4.3.3 Zur Bedeutung der Sozialtheorie Colemans 181

4.4 Wirtschaftssoziologie nach Max Weber 183

4.4.1 Die verstehend-erklärende Soziologie 184

4.4.2 Handlungstypologie 190

4.4.3 Kapitalismusthese 191

4.4.4 Weber als Wirtschaftssoziologe und Sozioökonom 192

4.5 Institutionen-, feld- und konventionentheoretische Ansätze 194

4.5.1 Neuer Institutionalismus in der Wirtschaftssoziologie: Nee, Fligstein 196

4.5.2 Feld- und Kapitaltheorie: Bourdieu 200

4.5.3 Konventionen und die Ökonomie der Wertigkeit: Boltanski und Thevenot 204

4.5.4 Institutionen und Konventionen in der Wirtschaftssoziologie 213

4.6 Anliegen und Prinzipien der Wirtschaftssoziologie 216

5. Anwendungsfelder und empirische Studien 221

5.1 Märkte 221

5.1.1 Die soziale Einbettung von Tausch und Markt 221

5.1.2 Die institutionelle Ordnung von Märkten 223

5.1.3 Die sozial-kulturelle Konstitution von Märkten 228

5.1.4 Marktkritik und Moral 231

5.1.5 Entwicklungslinien und Herausforderungen 232

5.2 Unternehmen und Wirtschaftsregionen 233

5.2.1 Unternehmen als Akteure auf Märkten: Unternehmenskooperation 234

5.2.2 Unternehmertum und unternehmerisches Handeln 235

5.2.3 Wirtschaftsregionen als Netzwerke von Unternehmen 238

5.2.4 Perspektiven 240

5.3 Der Kapitalismus als Wirtschaftsform 241

5.4 Aktuelle Forschungsfelder und Anwendungen 244

6. Herausforderungen und Perspektiven der Wirtschaftssoziologie 249

Literaturverzeichnis 257

Personenverzeichnis 277

Stichwortverzeichnis 279
Andrea Maurer ist Vertreterin einer Professur für Soziologie.

Gertraude Mikl-Horke lehrt am Institut für Soziologie und Empirische Sozialforschung der Wirtschaftsuniversität Wien. 
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