Phänomenologische Metaphysik

Konturen eines Problems seit Husserl
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  • Verlag: UTB|Mohr Siebeck
  • 14.09.2020
  • Buch
  • 428 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-8252-5348-6

Theoretische Philosophie aus phänomenologischer Perspektive Das Verhältnis von Phänomenologie und Metaphysik ist ambivalent. Einerseits richtet sich phänomenologische Deskription gegen leere Spekulation. Andererseits betonen Husserl und seine Nachfolger die Möglichkeit einer kritischen Erneuerung der Metaphysik. Die zwanzig Beiträge dieses Kompendiums untersuchen das Problem einer phänomenologischen Metaphysik von Husserl bis in die Gegenwart und bieten so Antworten auf die Frage, was phänomenologische Metaphysik sein kann und sein sollte.

Inhalt Vorwort VII Tobias Keiling/ Thomas Arnold Einleitung – Phänomenologische Metaphysik? 1 Thomas Arnold/ Diego D’Angelo 1. Edmund Husserl – Ein Weg in die Metaphysik? 20 Giovanna Caruso 2. Hedwig Conrad-Martius – Phänomenologie und Realismus 60 Mette Lebech 3. Edith Stein – Phänomenologische Metaphysik als Aufstieg zum Sinn des Seins 72 Yohei Kageyama 4. Kitar Nishida – Das Weltproblem im Verhältnis zur Phänomenologie 84 Peter Gaitsch 5. Max Scheler – Phänomenologie und Metaphysik 94 Rico Gutschmidt/ Stefan W. Schmidt 6. Martin Heidegger – Kritik der Metaphysik im Ausgang von Welt und Sein 112 Christopher Erhard 7. Roman Ingarden – Wie existiert die reale Welt? Prolegomena einer phänomenologischen Metaphysik 155 Annika Schlitte 8. Eugen Fink – Mitspielen im Spiel der Welt. Zum Verhältnis von Phänomenologie und Kosmologie 175 Simone Neuber 9. Jean-Paul Sartre – Weltbegriff und Metaphysik in Das Sein und das Nichts 201 Sandra Lehmann 10. Jan Pato ka – Weltapriori und Bewegung der Existenz 223 Michela Summa 11. Merleau-Ponty – Ein relationaler Ansatz zur Metaphysik 236 Robert Hugo Ziegler 12. Emmanuel Levinas – Unendliches Begehren 265 Christian Hauck 13. Hans Blumenberg – Die Geschichtlichkeit der Lebenswelt 287 Grégori Jean 14. Michel Henry – Die Frage nach der Metaphysik 300 Ferdinando G. Menga 15. Bernhard Waldenfels – Phänomenologie des Fremden und unhintergehbare Kontingenz von Weltordnungen 317 Philip Flock 16. Klaus Held – Weltphänomenologie in kulturgeschichtlicher Perspektive 331 Tobias Keiling 17. John Sallis – Metaphysik der Ambiguität 344 Alexander Schnell 18. Marc Richir – Phänomenalität und Phänomenalisierung 364 Claudia Serban 19. Jean-Luc Marion – Phänomenologie reiner Gegebenheit 376 Annika Schlitte 20. Günter Figal – Phänomenologie als raumhafte Reflexion und Reflexion des Raumes 388 Inga Römer 21. László Tengelyi – Die Welt und ihr Unendliches 403 Sachverzeichnis 415

Studium der Philosophie, Soziologie und des Europa- und Völkerrechts in Freiburg, Basel und Paris; 2009 Magister Artium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; 2013 Ph. D. am Boston College, USA, und Promotion zum Dr. phil. an der Albert-Ludwigs-Universität; 2013-16 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 1015 „Muße. Konzepte, Räume, Figuren“ der Universität Freiburg; Leiter des DFG-Netzwerks „Phänomenologie und Metaphysik der Welt“; derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Bonn; 2019/2020 Feodor Lynen-Forschungsstipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung am Somerville College der Universität Oxford.
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