Die Allgemeine Arbeiter-Kranken- und Invalidenkasse in Wien 1868-1880

Die Wurzeln der Wiener Gebeitskrankenkasse: Entstehung, Umfeld und Erfolge
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  • Verlag: Verlag des ÖGB
  • 04.06.2013
  • Buch
  • 324 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-7035-1611-5
Wien, im Jahr 1868. Die Stadt ist eine pulsierende Metropole, die Menschen aus allen Teilen der Monarchie anzieht. Der Glanz der Hauptstadt und die blühende Industrie sind es, die Wien attraktiv machen. Doch die Lebensverhältnisse der Arbeiter sind schlecht: Wohnungsnot, Unterbezahlung und Mangelernährung herrschen, Arbeit und Stadt machen oft krank. Krankenversicherungen gibt es nur für Wenige. Im Frühjahr 1868 gründet daher eine Handvoll aktiver Arbeiter in Wien die "Allgemeine Arbeiter-Kranken- und Invalidenkasse". Sie soll die Missstände lindern: Als Verein organisiert, ist sie von den Versicherten selbst verwaltet, steht jedem Menschen offen und bietet gute Leistungen für niedrige Beiträge. Die Kasse hat innerhalb kürzester Zeit so viel Erfolg bei den Arbeitern von Wien, dass sie bald auch die größte Kasse in Österreich war. Einige ihrer Prinzipien, wie zum Beispiel die Selbstverwaltung, fanden Eingang in das erste Krankenversicherungsgesetz von 1888. Als schließlich die "Allgemeine Arbeiter-Kranken- und Invalidenkasse 1927 mit anderen Kassen zur Wiener Gebietskrankenkasse fusionierte, brachte sie die Traditionen der ältesten Arbeiterversicherung mit. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute man die Gebietskrankenkasse mit dem ASVG als eigenständigen, selbstverwalteten Versicherungsträger in das staatliche System ein.
Mag. Stefan Wedrac, Historiker
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