Der Deutsche Klub

Austro-Nazis in der Hofburg
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  • Verlag: Czernin
  • 02.03.2020
  • Buch
  • 224 Seiten
  • gebunden
  • ISBN: 978-3-7076-0651-5
Das mächtige rechte Netzwerk des Deutschen Klubs, der von 1908 bis 1939 in Wien bestand, nahm in der Zwischenkriegszeit auf vielfältige Weise Einfluss auf die politischen Entwicklungen in Österreich. Vor allem war der elitäre Verein in den 1930er-Jahren maßgeblich an der nationalsozialistischen Unterwanderung des Landes beteiligt. Nach dem »Anschluss« im März 1938 übernahmen etliche dieser Austro-Nazis Schlüsselpositionen in Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. Gestützt auf neue Archivmaterialien macht die Studie die wahre Bedeutung des Vereins sowie der Deutschen Gemeinschaft deutlich, eines eng mit dem Deutschen Klub verknüpften Geheimbundes. Dabei zeigt sich auch, wie fließend die Übergänge zwischen national und nationalsozialistisch für die Elite des »dritten Lagers« in den 1930er-Jahren gewesen sind – und wie sehr die in der Ersten Republik gebildeten Netzwerke in der Zweiten Republik nachwirkten.

Andreas Huber arbeitet als Historiker und Soziologe am Institut für Höhere Studien in Wien. Zuvor unter anderem wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Universitätsassistent am Institut für Zeitgeschichte und Mitarbeiter im "Forum Zeitgeschichte der Universität Wien". Forschungen zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte insbesondere der Universität Wien wie auch zu Vereinen und Netzwerken in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Czernin Verlag erschien der von ihm mitherausgegebene Band "100 Jahre Republik: Meilensteine und Wendepunkte in Österreich 1918–2018".

Linda Erker ist Historikerin und forscht als Post-Doc am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien zur Wissenschaftsmigration zwischen Österreich und Lateinamerika in den Jahren 1930 bis 1970. Zuvor Studium der Geschichte und Spanisch in Wien und Berlin, Dissertation über die Entwicklung der Universität Wien von 1933 bis 1938 im Vergleich zur Universität Madrid im frühen Franco-Regime. Arbeitsschwerpunkte: Universitätsgeschichte im 20. Jahrhundert in Österreich und Spanien, ideologische Kontinuitäten in Österreich über die politischen Zäsuren 1933/1938/1945 hinweg, Erinnerungs- und Gedenkpolitiken sowie historisch-politische Bildungsarbeit.

Klaus Taschwer arbeitet als Wissenschaftsredakteur bei der Tageszeitung "Der Standard". Studium der Sozialwissenschaften in Wien, Dissertation über Wissenschaftspopularisierung in Wien um 1900. Daneben und danach "Zwischenschaftler" (freier Journalist und freier Wissenschaftsforscher bzw. -historiker); Gründer und Mitherausgeber des Wissenschaftsmagazins heureka! bis 2009. Im Czernin Verlag erschienen "Die andere Seite des Spiegels" (gem. mit Benedikt Föger, 2001) über die NS-Verstrickungen von Konrad Lorenz und "Hochburg des Antisemitismus. Der Niedergang der Universität Wien im 20. Jahrhundert" (2015).

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