Soziale Frage 4.0

Eine soziohistorische Einführung für die Soziale Arbeit heute
20,60 EUR
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  • Verlag: UTB|Verlag Barbara Budrich
  • 30.03.2020
  • Buch
  • 202 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-8252-5357-8

Die Soziale Frage – historisch gewachsen und wieder hochaktuell

Das Lehrbuch erörtert in gesellschaftsanalytischer Herangehensweise, welche Rolle Soziale Arbeit in der sozialen Entwicklung einnimmt. Verschiedene Aspekte sozialer Ungleichheit werden hierbei aufgegriffen wie Erwerbslosigkeit, steigendes Armutsrisiko, Obdachlosigkeit und Prekarität in den Industrienationen. Das Buch analysiert die wichtigsten Brennpunkte in der Geschichte der Sozialen Frage bis heute und zeigt, was die Soziale Arbeit aus der Vergangenheit lernen kann.

Inhalt

Vorwort 9 Einleitung 10 Zur Sozialen Frage 10 Aufbau des Buches 12 1. Industrialisierung und die Entstehung der Sozialen Frage 20 1.1 Strukturebene: Klassengesellschaft und soziale Ungleichheit 20 Industrialisierung 21 Kapitalistisches Wertgesetz 23 Soziale Ungleichheit als Grundlegung der Sozialen Frage 27 Zusammenfassung Strukturebene 29 1.2 Symbolebene: Regulation des Klassenwiderspruches durch Macht- und Herrschaftstechniken 30 Der Kampf um die Deutungshoheit über die Soziale Frage 30 Liberalismus 35 Biopolitik 37 Zusammenfassung Symbolebene 40 1.3 Subjektebene: Bewältigungsstrategien im Kontext der Sozialen Frage 41 Armut bewältigen 41 Klassenkampf und Streik 42 Spaltung von Klassen entlang nationaler, kultureller und religiöser Kategorien 46 Zusammenfassung Subjektebene 47 1.4 Die Soziale Frage und die Soziale Arbeit im Zeitalter der Industrialisierung 48 Institutionalisierung und Professionalisierung: Soziale Fürsorge 49 Diskurs: Engagement gegen Pauperismus innerhalb der Fürsorgedebatten 53 Bedürftigkeit: Bürgerliche Tugenden und Sozialsittlichkeit 54 Zusammenfassung Soziale Frage und Soziale Arbeit 58 1.5 Knotenpunkt: Die Soziale Frage der Sozialsittlichkeit 58 2. Fordismus und die National-Soziale Frage 60 2.1 Strukturebene: Die fordistische Fabrikgesellschaft 61 Verschaltung von Mensch und Maschine 61 Funktionale Familienstrukturen 62 Sozialpartnerschaft und Staatsintervention 64 Zusammenfassung Strukturebene 65 2.2 Symbolebene: Ideologische Verklärungen der Klassenwidersprüche 66 Konservative Familien- und Geschlechterpolitiken 66 Eugenik 69 Moderner Antisemitismus und die national-soziale Vergemeinschaftung 72 Zusammenfassung Symbolebene 74 2.3 Subjektebene: Lohnarbeitsstreiks und Identitätsstreiks 76 Arbeitsniederlegungen und Druck auf die Profitrate 77 Soziale Bewegungen und Identitätsstreiks 78 Wunsch nach Selbstwirksamkeit 81 Zusammenfassung Subjektebene 83 2.4 Soziale Arbeit im Fordismus 84 Institutionalisierung und Professionalisierung: Soziale Diagnosen, staatliche Interventionen und Prävention 84 Diskurs: Pädagogisierung, Psychologisierung und Orientierung am Einzelfall 87 Bedürftigkeit: Gefährdete Jugend und Verwahrlosung 88 Zusammenfassung Soziale Frage und Soziale Arbeit 91 2.5 Knotenpunkt: Die Soziale Frage der Eugenik 92 3. Postfordismus und die neue Soziale Frage 94 3.1 Strukturebene: Veränderung des fordistischen Produktionsparadigmas 95 Neue Weltordnung 95 Neue Arbeitsorganisation 99 Alte Ausbeutungsstrategien 100 Zusammenfassung Strukturebene 101 3.2 Symbolebene: Neoliberalismus, Standortideologien und sozialer Abbruch 102 Neoliberalismus 102 Autoritäre Staatssicherung durch Standortideologien 104 Mensch als Ressource 105 Zusammenfassung Symbolebene 107 3.3 Subjektebene: Selbstverantwortung 108 Me, myself and I 108 Verbetrieblichung der Lebensführung 110 Kapitalistischer Zugriff auf Identität und Körper 112 Zusammenfassung Subjektebene 116 3.4 Soziale Arbeit und Postfordismus 117 Institutionalisierung und Professionalisierung: Neubestimmung der Arbeitsfelder und Dienstleistungen 117 Diskurs: Disziplinäre Identität 120 Bedürftigkeit: Abweichendes Verhalten und „neue“ Prekaritäten 124 Zusammenfassung: Soziale Arbeit und Postfordismus 126 3.5 Knotenpunkt: Die Soziale Frage der Selbstoptimierung 127 4. Industrie 4.0 und künftige Soziale Fragen 129 4.1 Strukturebene: Der Hightechkapitalismus durchdringt alles und alle 130 Automatisierung, Kybernetik und Massenarbeitslosigkeit 130 Auflösungserscheinungen der bekannten Arbeits- und Lebensweisen 134 Psychosoziale Risiken 136 Zusammenfassung Strukturebene 137 4.2 Symbolebene: Reaktionäre Umdeutungen der Sozialen Frage 138 National-Soziale Frage 138 Neue Rechte 139 Ideologische Fragmentierungen 142 Zusammenfassung Symbolebene 144 4.3 Subjektebene: Postkapitalismus oder alle gegen alle 144 Auswege aus dem Hamsterrad 145 Burnout und Selbsttötungen 149 Alle gegen alle 152 Zusammenfassung Subjektebene 154 4.4 Soziale Arbeit und 4.0 154 Institutionalisierung und Professionalisierung: Herausforderungen und Neugestaltungen des Sozialen 155 Diskurs: Gesellschaftliche Bedenken und moralische Ansprüche 159 Bedürftigkeit: Altes und neues Elend der Existenz 161 Zusammenfassung: Soziale Arbeit und 4.0 162 4.5 Knotenpunkt: Die Soziale Frage nach der künftigen menschlichen Existenz 163 5. Zusammenfassung 165 Strukturebene 167 Symbolebene 167 Subjektebene 168 … und die Soziale Arbeit 169 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 171 Literatur 173

Prof. Dr. rer. pol. Stefan Paulus lehrt und forscht an der FHS St. Gallen, Schweiz. Arbeitsschwerpunkte sind Subjektwissenschaft Arbeits- und Geschlechterforschung sowie Intersektionalität.

Prof. Dr. Bettina Grubenmann ist Dozentin im Fachbereich Soziale Arbeit an der Fachhochschule St. Gallen.

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