Rechte Egoshooter

Von der virtuellen Hetze zum Livestream-Attentat
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  • Verlag: Links, Christoph
  • 04.03.2020
  • Buch
  • 208 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-96289-076-6
Weltweit gibt es rechtsterroristische Attentate eines neuen Typs. In Halle (Saale) verhinderte nur eine verschlossene Holztür der Synagoge ein größeres Massaker. Am 9. Oktober 2019 wollte dort ein Rechtsextremist die versammelten Juden hinrichten. Mit selbstgebauten Waffen schoss er auf die Tür und warf eigens hergestellte Sprengsätze. Online konnten Gleichgesinnte zusehen, wie er zwei Menschen ermordete: Seine Tat verbreitete er per Videokamera auf einem Portal für Computerspiel-Videos. Er ahmte damit andere »Egoshooter« nach – wie einen Rechtsextremisten, der in Neuseeland wenige Monate zuvor die Tötung von 51 Menschen live im Internet übertragen hatte. Was treibt Menschen vom Bildschirm zur realen Gewalt auf der Straße? Die Autorinnen und Autoren gehen den Spuren der Attentäter nach und zeigen die speziellen Radikalisierungsmechanismen im Netz auf. Sie erklären die Hintergründe und Motive dieser Männer, die in ihren rechten Online-Gemeinden Antisemitismus, Rassismus und Antifeminismus verbreiten. Das Buch gibt Einblicke in eine Welt, die vielen unbekannt ist.

Andreas Speit, Jahrgang 1966, Diplom-Sozialökonom, freier Journalist und Publizist, Kolumnist der taz Nord, regelmäßige Beiträge für Freitag, Blick nach rechts und jungle world, mehrere Auszeichnungen, u. a. durch das Medium-Magazin und den Deutschen Journalisten-Verband. Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus.

Jean-Philipp Baeck, Jahrgang 1983, Soziologe und Kulturwissenschaftler, Redakteur der taz in Bremen und Hamburg, Recherchen zur rechten Szene, zum Islamismus und dem Auftreten von Rassismus und Antisemitismus, Arbeitsschwerpunkte sind Flüchtlings- und Migrationspolitik, Mitherausgabe von Berichten über die Situation abgeschobener Roma in Serbien, Kosovo und Mazedonien sowie Autor in »Reichsbürger. Die unterschätzte Gefahr« (2017) und »Das Netzwerk der Identitären« (2018).

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