Sisters in Arms

Militanter Feminismus in Westdeutschland seit 1968
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  • Verlag: Assoziation A
  • 01.09.2018
  • Buch
  • 240 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-86241-464-2
Gegen Ende der 1960er Jahre entwickelte sich aus der allgemeinen Protestbewegung in der BRD eine Neue Frauenbewegung. Diese ging schnell über Forderungen nach gleichen Rechten für Frauen und Männer hinaus und stellte kapitalistische wie patriarchale Verhältnisse grundsätzlich infrage. Zahlreiche Gruppierungen bedienten sich dabei durchaus konfrontativer Methoden der Auseinandersetzung. In der reichhaltigen Literatur zur Frauenbewegung kommen diese militanten Strömungen des Feminismus bislang allerdings kaum vor. Die vorliegende Studie schließt eine wichtige Forschungslücke. Die Autorin konzentriert sich auf drei Themenfelder: der Kampf gegen das Abtreibungsverbot; Gewalt gegen Frauen und sexistische Werbung; internationale Frauensolidarität. Sie nimmt dabei unterschiedliche Akteurinnen in den Blick, die von den rebellierenden SDS-Frauen über Alice Schwarzer bis hin zu bewaffnet agierenden Gruppen reichen. Ihr besonderes Augenmerk gilt dabei den Frauen der »Roten Zora«. Die Studie zeichnet ein fesselndes Bild des radikalen Feminismus nach 1968.
Katharina Karcher ist Dozentin an der Fakultät für Deutsch der Universität Bristol. Sie studierte Medienkultur und Gender Studies in Weimar, Utrecht und Warwick und hatte anschließend eine Forschungsstelle an der Universität Cambridge. "Sisters in Arms" ist ihre Doktorarbeit. Zurzeit arbeitet sie an einer Studie über Rudi Dutschkes Zeit in Großbritannien.
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