"Menschenmaterial unbefriedigend"

Zwangsarbeit bei den Wiener Verkehrsbetrieben
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  • Verlag: echomedia
  • 31.10.2017
  • Buch
  • 100 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-903113-25-1
Das Thema der systematischen Ausbeutung ausländischer Arbeitskräfte während der NS-Diktatur stand viele Jahre im Schatten des Holocaust. Zwangsarbeit war Teil des Alltags, wurde von großen Teilen der Bevölkerung aber lediglich als kriegsbedingte Verschärfung des „Ausländereinsatzes“ gesehen. Erst nach der Drohung mit Sammelklagen gegen österreichische Firmen setzte ein Umdenken ein, das seinen äußeren Ausdruck in der Verabschiedung des Versöhnungsfonds-Gesetzes fand. Der Autor, ein langjähriger Mitarbeiter der Wiener Linien, hat sich intensiv mit der Problematik der Zwangsarbeit auseinandergesetzt und in umfangreichen Recherchen dabei viele bislang unbekannte Details über die Zwangsarbeit bei den Wiener Verkehrsbetrieben ans Tageslicht gebracht. Im vorliegenden Werk wird die Zwangsarbeit am Beispiel dieses Unternehmens umfassend beschrieben. Schicksale, tägliche Abläufe und Widerstand werden detailliert dargestellt und kritisch beleuchtet. Eine wichtige Auseinandersetzung mit den dunklen Jahren unserer Geschichte.
Regierungsrat Walter Farthofer, Jahrgang 1946, langjähriger Mitarbeiter der Wiener Stadtwerke – Verkehrsbetriebe/Wiener Linien GmbH. Referent in der Pensions- und Personalabteilung, Ausbilder von kaufmännischen Lehrlingen, Beisitzer und Vorsitzender in Prüfungskommissionen für Bürokaufleute bei der Wiener Wirtschaftskammer. Von 1987 an bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2007 Direktionssekretär. Verfasser von diversen Arbeitsbehelfen und Handbüchern für den kaufmännischen und administrativen Bereich sowie einiger Druckwerke über die Geschichte des Unternehmens. Beispielsweise die bebilderte Chronik der Wiener Linien aus den Jahren 1945–2005 mit dem Titel „Eine Erfolgsgeschichte“ oder „Die kommunalen Wiener Verkehrsbetriebe (1903–1999)“, zuletzt das Buch „Tramway Geschichte(n) / Wiener Straßenbahner im Kampf gegen den grünen und braunen Faschismus“. Mitwirkung an der Neugestaltung des Verkehrsmuseums „Remise“ in der Funktion als Beirat des Wiener Straßenbahnmuseums. Kurator der im Frühjahr 2014 im Kundenzentrum der Wiener Linien gezeigten Ausstellung „Straßenbahner im Februar 1934“.
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